Dieser Spruch gilt insbesondere für Weblogs. Sowohl was die Erwartungen der Besucher angeht, als auch die der Suchmaschinen. Ohne halbwegs regelmäßige Artikel hält man auf Dauer keine Leser. Und ohne halbwegs regelmäßige Artikel begeistert man in der Regel auch keine Suchmaschine wie Google. Denn Abwechslung tut gut, der Bot freut sich über neuen Content und sich verändernde Inhalte und sich verschiebende Strukturen und Verlinkungen. Und auch die Leser freuen sich über die neuen Inhalte – und eventuell fällt dabei auch mal ein Link aus einem anderen Blogartikel bei ab. Worüber sich der Googlebot dann wieder besonders freuen würde
Wer rastet, der rostet
Montanstahl Stahlprofile
Schon seit langem wollte ich über Montanstahl Stahlprofile in Oelde schreiben. Die Firma liegt noch relativ nahe bei Harsewinkel, gerade einmal 20 km sind es von hier bis zum Unternehmensgelände. Dennoch hatte ich zuvor nichts von der Firma gehört. Aber gesehen, nur ohne es zu wissen. Nämlich im Berliner Hauptbahnhof, wo einige der Oelder Stahlprofile zur Anwendung kamen. Nette Sache.
Doch obwohl Montanstahl viele tolle und einmalige Produkte auf den Markt bringt, in Google war da bislang nicht viel von zu sehen. Bis vor ein paar Monaten, da hat Geschäftsführer Ralf Niemeier mich bei einem Bierchen davon überzeugen können, dass wir mal zusammen über die Webseiten schauen und Optimierungspotentiale ausmachen. Herausgekommen sind dabei ein paar kleine Schwächen bei Seitentiteln, Inhalt und Verlinkung, die nach entsprechender Korrektur mittlerweile ihre Wirkung in den Google Resultaten entfalten konnten. Als Beleg hier eine Grafik aus der Sistrix Toolbox, welche die durchschnittliche Entwicklung der Suchbegriffe veranschaulicht:

Anfang Oktober 2009 gab es die ersten Veränderungen, danach noch ein paar weitere Anpassungen. Der Sprung in der Sichtbarkeit macht den Zeitpunkt deutlich. Der Blick auf die Entwicklung des Suchbegriffs “Stahlprofile” zeigt anschaulich, dass selbst so einfache Veränderungen an den Inhalten ganz nette Wirkungen zur Folge haben können.

Mit den Stahlprofilen geht es aufwärts, und das obwohl eigentlich nur eine Onpage/Onsite Optimierung stattgefunden hat. Mit passenden Verlinkungen von außen dürfte sich das Bild noch mal deutlich verbessern.
Der Google Filter
Mit der Lichtenstein Affäre habe ich vor einiger Zeit auf der SEO-Klitsche einen Beitrag veröffentlicht, der zwar ursprünglich mehr auf Rechtschreib-Schwächen fokussierte und die ganze Geschichte durch den Kakao ziehen sollte, der aber am Ende ein interessantes Phänomen in Googles Suchergebnis-Präsentation aufzeigte.
Google blendet bei gleichen Snippets nur das erste gefundene Resultat ein, alle weiteren schauen in die Röhre. Dummerweise wird dadurch manchmal das Original abgestraft, so wie hier im Falle der Googel Affäre. Es dauerte immerhin 10 Tage, bis da Original sich an der Fälschung vorbeischieben konnte. Und das letztendlich auch nur, weil mir die Sache aufgefallen ist und ich darüber gebloggt habe – die dabei angefallene Verlinkung hat dafür gesorgt, dass die Klitsche jetzt bei einer entsprechenden Google Abfrage (mit abgeschaltetem Filter) direkt über der Dublette gelistet wird und die Dublette damit aus der normalen Suche heraus fällt. Ein echtes Googel Phänomen möcht ich meinen
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